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Die Schifffahrt
hat in Folge der Finanzkrise im Jahr 2008 erhebliche wirtschaftliche
Probleme gehabt und die sind letztlich noch nicht endgültig
beendet. Das es sich bei Beteiligungen in der Schifffahrt
um unternehmerische Beteiligungen handelt, ist erfahrenen
Anlegern durchaus bewußt. Jede unternehmerische Beteiligung
ist den Gegebenheiten des Marktes ausgesetzt und deshalb sind
zyklische Auf- und Abbewegungen völlig normal. Besonders
deutlich wird dies durch die Betrachtung
des MIRAX. In dieser grafischen Darstellung haben wir
den Verlauf des Marktes für Containerschiffe in den Größenklassen
von 700 TEU bis 3000 TEU (TEU ist die Abkürzung für:
Twenty-foot Equivalent Unit, ein Maß für Kapazitäten
von Containerschiffen) dargestellt. Beginnend im Januar 1999,
bis heute aktuell weiter entwickelt.
Nachdem die Krise vorbei ist
und die Märkte langsam auf dem Weg in die Normalität
sind, rückt die Schiffsbeteiligung auch wieder in den
Focus der Anleger. Durch eine zum überwiegenden Teil
schlechte und falsche Berichterstattung in der Presse wurde
durch die plakative Ausschlachtung einzelner Fälle die
Gesamtbranche Schifffahrt niedergemetzelt, mit verheerenden
Auswirkungen bei den Kapitalanlegern. Die Verteufelung der
Schifffahrt führte in 2009 und 2010 quasi zum Erliegen
des Umsatzes von Schiffsbeteiligungen.
Gleichwohl hat es in dieser
Phase Beteiligungsangebote gegeben, die absolut die Aufmerksamkeit
der Anleger verdient hätten, aber nichts ging mehr, der
Markt war "Totgeschrieben" worden. Wir haben mit
unserer Analysearbeit solche Angebote heraus gesucht und hier
im Internet darauf hingewiesen. Diese konsequente Arbeit hat
in der zweiten Jahreshälfte 2010 erste Erfolge gezeigt,
weil die Anleger wieder Mut gefasst haben. Hier muss man allerdings
einschränkend sagen, dass es sich überwiegend um
erfahrene Schiffszeichner handelte, Neuzeichner waren nicht
dabei.

Dass Investitionen in Schiffsbeteiligungen,
die betriebswirtschaftlich gut konzipiert sind und über
ein ausgewogenes Chancen-/Risikoverhältnis verfügen,
sinnvoll sind, beweist sehr eindrucksvoll eine Performanceanalyse
aus dem Hause FMG FondsMedia GmbH, Hamburg. Diese Analyse
befasst sich mit insgesamt 554 Fondsgesellschaften und kann
daher als repräsentativ angesehen werden. Das Fazit dieser
Analyse endet mit der Aussage: "Angesichts der Endergebnisse,
insbesondere im Jahr 2009, hat sich die Anlageklasse Schiff
selbst ein bravouröses Zeugnis ausgestellt." Das
ganze Fazit können Sie hier lesen!
Trotzdem muß
sich der Anleger darüber im Klaren sein, daß eine
Schiffsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist,
die den Schwankungen der Märkte unterliegt. Ausschüttungen
die prognostiziert sind, können kommen und im Optimalfall
sogar höher sein, als prospektiert, aber dafür gibt
es keine Garantie, denn sie können schlimmstenfalls auch
ausfallen. Insoweit ist eine Schiffsbeteiligung nicht mit
einem festverzinslichen Wertpapier vergleichbar und ist in
Bezug auf die Altersvorsorge nicht planbar. Jedoch zeigt die
Erfahrung der letzten Jahre, daß insbesondere bei den
renommierten Emissionshäusern für Schiffsbeteiligungen,
in Zusammenarbeit mit exzellenten Bereederungsgesellschaften
und guten Charterern, die Anleger sehr selten enttäuscht
wurden.
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