| Mit "Venture Capital"
und "Private Equity" sorgen zwei neue Schlagwörter,
die sich bisher eher auf die große Welt des Investmentbankings
bezogen, unter Privatanlegern für Furore. Alle reden
darüber, jeder meint etwas anderes und wenn man mal nachfragt,
hat jeder eine eigene Definition.
Was ist Venture Capital?
Wörtlich übersetzt bedeutet Venture
Capital: Risiko- oder Wagniskapital! Diese Bezeichnung trifft
den Nagel auf den Kopf, denn Venture Capital wird im Bereich
der Frühphasenfinanzierung ( Seed und Start Up ) junger
Unternehmen eingesetzt. Neugründungen von Unternehmen
scheitern häufig in der Frühphase, weil Banken nicht
bereit sind, die finanziellen Risiken einer Geschäftsidee
zu tragen. Für solche Fälle sind in der jüngeren
Vergangenheit Fondgesellschaften gegründet worden, die
sich mit der finanziellen Unterstützung aussichtsreicher
unternehmerischer Innovationen beschäftigen.
Für den Unternehmensgründer mit
einer innovativen Geschäftsidee bietet Venture Capital
den Vorteil, unabhängig von Banken und ohne Bereitstellung
von Sicherheiten Kapital für die Umsetzung einer solchen
Idee zu erhalten. Liquiditätsbelastende Zinszahlungen
oder Tilgungen fallen in der Regel nicht an. Die Venture Capital
Gesellschaft wird Mitunternehmer und erhält für
die Bereitstellung des Kapitals Anteile am noch jungen Unternehmen.
Die Investoren haben den Vorteil, daß sie sich am Wertzuwachs
innovativer Unternehmen beteiligen. Erfolgreiche Beteiligungen
führen oft zu einer Verviel- fachung des Wertes der Investition.
Diese Perspektiven lassen die Risikobereit- schaft der Anleger
wachsen, vorausgesetzt die Anleger sind von den Wertsteigerungschancen
überzeugt.
Daher sind Venture Capital Fonds mit hohen Chancen und Risiken
verbunden. Sie sollten daher nur von Anlegern gezeichnet werden,
die über entsprechendes Markt Know How verfügen
und sich des Risikos
Ihrer Anlage bewusst sind.
Was ist Private Equity?
Wörtlich übersetzt bedeutet Private
Equity: Privates Eigenkapital!
Unter Private Equity versteht man überwiegend
die Bereitstellung von Eigenkapital an nicht börsennotierte
etablierte Unternehmen. Eine solide Eigenkapitalausstattung
vergrößert unternehmerische Handlungsspielräume,
kann aber im umgekehrten Fall der Unterversorgung mit Eigenkapital
zu einer existenzentscheidenden Frage werden. Vielfach beträgt
die Eigenkapitaldecke mittelständischer Unternehmen weniger
als 20 Prozent. Diese relativ dünne Kapitaldecke reicht
nicht zur Realisierung innovativer Entwicklungsstrategien
und deshalb ist "frisches" Kapital notwendig.
Für den bestehenden Mittelstandsbetrieb
bietet sich durch die Private Equity Finanzierung die Möglichkeit
der Kapitalbeschaffung ohne der vorgeschobenen Willkür
des Kreditwesengesetzes und den drohenden Repressalien der
Beschlüsse zu "BASEL 2", hinter denen sich
die Banken zu gerne verschanzen, ausgesetzt zu sein. Die zugeführte
Liquidität steht dem Unternehmen längere Zeit zur
Verfügung ohne erhebliche Zins- und Tilgungsbelatungen.
Im Gegenzug
muß der Mittelständler allerdings Anteile an seinem
Unternehmen abgeben.
Die Investoren haben den Vorteil, daß
sie sich am Wertzuwachs innovativer Expansionsfinanzierungen
von bestehenden Unternehmen beteiligen. Erfolgreiche Beteiligungen
führen oft zu einer Vervielfachung des Wertes der Investition.
Diese Perspektiven lassen die Risikobereitschaft der Anleger
wachsen, vorausgesetzt die Anleger sind von dem Wertsteigerungspotenzial
überzeugt. Private Equity Fonds investieren in bereits
etablierte Unternehmen und sind damit weniger risikoreich
als Venture Capital Fonds.
Welche Perspektiven hat der private
Anleger heute?
Investitionen in Venture Capital und / oder
Private Equity bieten hoch interessante Anlageperspektiven
und doch waren sie für die meisten Privatanleger bis
jetzt nicht zugänglich. Mindestzeichnungsbeträge
in Millionenhöhe und weitgehend verschlossene Zugangswege,
insbesondere in führende Fondsgesellschaften, führten
in der Vergangenheit dazu, dass fast ausschließlich
institutionelle Anleger ihre Gewinnchancen wahrnehmen konnten.
Unserem Sicherheitsdenken angepaßt,
haben wir uns für eine besondere Anlageform entschieden,
die einen Zugang für Privatanleger zu dieser attraktiven
Asset Klasse ermöglicht, gleichsam aber die damit verbundenen
Risiken sehr breit streut. Es handelt sich dabei um einen
Private Equity Dachfonds, einem sogenannten Fund of Funds.
Investiert wird bei solchen Dachfonds nicht
direkt in einzelne Unternehmen, sondern in cirka zehn Venture
Capital und Private Equity-Zielfonds, die sich ihrerseits
jeweils an etwa 20 Unternehmen beteiligen. Der Anleger partizipiert
somit an den Wachstumschancen von rund 200 aussichtsreichen
Unternehmen. Diese Streuung senkt die Risiken gegenüber
einer Direktinvestition erheblich.
Durch Mindestzeichnungsbeträge ab 15.000,--
Euro ist Venture Capital und Private Equity jetzt für
zahlreiche Privatanleger zugänglich.
Dennoch handelt es sich bei der
Anlage in einen Private Equity Fund of Funds um eine unternehmerische
Beteiligung, die mit Risiken verbunden ist.
Anleger sollten daher vorab ihre Risikoneigung
überprüfen. Nach einer Studie der Investmentbank
Merrill Lynch ist eine Beimischung von bis zu zehn Prozent
Private Equity in ein Anlageportfolio empfehlenswert. Hat
der Anleger sich einmal für eine Investition in einen
Private Equity Fund of Funds entschieden, sollte er bei der
Auswahl folgende Kriterien beachten:
- Eindeutiges Fund of Funds Konzept: Reine Funds of Funds
investieren ausschließlich in Zielfonds und fokussieren
sich dabei auf ihre Kernkompetenzen: Die Identifikation
und sorgfältige Auswahl der weltweit besten Fonds.
Andere Konzepte erlauben auch Direktinvestitionen in Unternehmen,
die einerseits zusätzliche Gewinnchancen eröffnen
können, andererseits aber mit höheren Risiken
verbunden sind. Zudem liegt das besondere Know-how zur Bewertung
und Auswahl von Direktinvestitionen bei den Zielfonds und
sollte auch dort genutzt werden. Vieles spricht daher für
ein „reines“ Fund of Funds Konzept.
- Definierte Anlagestrategie: Die Anlagestrategie eines
Fund of Funds muss eine breite Risikostreuung gewährleisten
und im Prospekt eindeutig definiert sein. Das Risiko kann
dabei über unterschiedliche Unternehmensphasen, verschiedene
Regionen (Deutschland, Europa, USA) und zahlreiche Branchen
verteilt werden.
- Qualität der Zielfonds: Auf die Auswahl kommt es
an, die eigene Performance des Fund of Funds steht und fällt
mit der Auswahl der Zielfonds. Erfolg und Misserfolg bei
Private Equity Anlagen liegen sehr viel weiter auseinander
als bei Aktien oder Anleihen. Viele Fonds haben visionäre
Strategien - aber nur sehr wenige schaffen es tatsächlich,
über längere Zeiträume attraktive Renditen
herauszuholen. Führende Zielfonds verfügen teilweise
über Leistungsbilanzen von mehr als zehn Jahren, in
denen sie überdurchschnittliche Renditen erzielt haben.
Als Beispiele für renommierte und langjährig erfolgreiche
Fondsgesellschaften seien hier Apax, Bain Capital, oder
Thomas H. Lee genannt.
- Transparenz der Zielfonds-Informationen: Zielfonds, in
die der Fund of Funds investiert, sollten im Prospekt namentlich
aufgeführt werden. Sogenannte „Blind-Pools“,
die sich vorbehalten, ihr Kapital ad hoc anzulegen, sind
für den Anleger riskanter. Im Prospekt sollten ausführliche
Informationen über die ausgewählten Zielfonds
klar und verständlich aufgeführt sein. Die bisherigen
Ergebnisse sowie Angaben über die Managementteams der
einzelnen Zielfonds müssen für den Anleger nachvollziehbar
sein. Insbesondere konkrete Renditeangaben der einzelnen
Fonds sind für eine Anlageentscheidung erforderlich.
- Fund of Funds Management mit Zugang zu den führenden
Zielfonds: Die besten unter den weltweit etwa 4.000 Zielfonds
sind nur schwer zugänglich. Führende Zielfonds
erhalten ihr Kapital von einem handverlesenen Investorenkreis,
zu denen bereits langjährige Beziehungen bestehen.
Nur ein Fund of Funds-Management, das über hervorragende
Kontakte und ein internationales Netzwerk verfügt,
wird in diese besten Zielfonds investieren können.
Das Fund of Funds-Management muss bewiesen haben, dass es
über die nötigen Kontakte verfügt, um in
die Top Zielfonds überhaupt hineinzukommen. Der beste
Beweis für diese Fähigkeit, den Anlegern exzellente
und schwer zugängliche Zielfonds zu erschließen,
sind erfolgreiche Investitionen aus der Vergangenheit.
- Steuerliche Konzeption: Die meisten Funds of Funds sind
vermögens- verwaltend tätig. Ihre Anleger können
daher in der Regel mit steuerfreien Veräußerungsgewinnen
rechnen. Da die rechtliche und steuerliche Konstruktion
sehr komplex ist, sollten einem Fund of Funds professionelle
Partner in rechtlichen Fragen zur Seite stehen. Ein seriöser
Anbieter wird jede Investition steuerrechtlich prüfen
lassen und kann auf einen einwandfreien Prüfungsbericht
externer Wirtschaftsprüfer verweisen.
Anleger, die diese Kriterien beachten, nehmen
durch eine Investition in Private Equity Funds of Funds eine
sehr attraktive Ertragschance wahr. Wir haben nach diesen
Prüfungskriterien eine Vorauswahl getroffen und werden
Ihnen an dieser Stelle Angebote präsentieren, die Ihnen
ein Optimum an Sicherheit bieten, aber hier kommt noch einmal
der Hinweis, daß es sich bei der Anlage in einen Private
Equity Fund of Funds um eine unternehmerische Beteiligung,
die mit Risiken verbunden ist.
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